Sie befinden sich hier: Projekte / Lernlandschaften / Comenius Regio / Projektumsetzung/Events
Deutsch
English
Dienstag, 20.08.2019

Umsetzung des Projekts / Events


Bürglen, 04.-06.07.2013 Lern- und Lehrorganisation im Hinblick auf inklusive Unterrichtssettings:

Während dieser Mobilität in die Schweiz stand der Fokus des Austauschs vor allem im Kennenlernen der Sekundarschule Bürglen mit besonderem Blick auf inklusive Arbeit sowie der Lern- und Lehrorganisation in Lernlandschaften. Eine Kollegin, die vor allem mit den admistrativen Vorgängen im Comenius Projekt betraut ist, konnte Hospitationen im laufenden Schulbetrieb in der Lernlandschaft A der Sekundarschule wahrnehmen. Die beiden anderen Kolleginnen, die sich vor allem im Bereich der Inklusion tätig sind, führten Hospitationen in der Primarschule mit Gesprächen über inklusive Prozesse im Schulalltag durch. Einen umfassenden Überblick zum Schulgeschehen in Bürglen gaben interessante Gespräche mit der Schulleitung und dem Schulpräsidenten sowie mit Lehrpersonal und SchülerInnen zu deren Erfahrungen mit selbstständigem, kooperativem Lernen. Der Dreh kurzer Videosequenzen mit SchülerInnen und Lehrpersonal über die Arbeit in den LL für die LL-Webseite des Projekts rundeten den Besuch ab.


Osterholz-Scharmbeck, 23.-24. Mai 2013, Comenius-Regio-Abschlusstagung:

Ende Mai 2013 fand die Comenius-Regio-Projekt-Abschlusstagung unter der Thematik „Lernen in Lernlandschaften“ statt. Die Schweizer Schulleitung, die Schulverwaltung sowie Lehrkräfte kamen nach Osterholz-Scharmbeck, um das Projekt und die Ergebnisse zu resümieren. Zuerst erhielten die Gäste eine Führung durch das „Lernhaus im Campus“, wie es im momentanen Übergangszustand, bis der Neubau endgültig fertiggestellt ist, arbeitet. Dort sind die Lernlandschaften analog den Arbeitsplätzen in der Schule Bürglen eingerichtet und SchülerInnen und Lehrpersonal arbeiten nach dem neuen Konzept. Die Gäste hatten die Möglichkeit zu sehen, in wie weit die Implementierung fortgeschritten ist und konnten sowohl mit SchülerInnen als auch Lehrpersonal aus den Jahrgangsteams Gespräche zu den persönlichen Erfahrungen mit dem veränderten Modell führen. Bei einer gemeinsamen Beratung ging es um jahrgangsübergreifenden Erfahrungsaustausch zwischen Schweiz und Deutschland und die Gäste erhielten bei der Führung durch das noch im Bau befindliche neue Schulgebäude und den zukünftigen Lernlandschaften darin ersten Eindruck. Mit Vorträgen des Bildungsjournalisten Reinhard Kahl vom Projektpartner „Archiv der Zukunft“ fand die Abschlusstagung einen Höhepunkt. Er referierte zu Schulen, in denen Zukunft entsteht, zu denen Bürglen und Osterholz-Scharmbeck mit dem offenen Konzept der Lernlandschaften gehören, sowie zur pädagogischen Abrüstung. Neben den Schweizer Gästen waren als Teilnehmer Vertreter des Stadtrates, Schulleitungen und Lehrkräfte aus dem gesamten Landkreis, aus Bildungseinrichtungen und Schulämtern sowie Eltern und SchülerInnen anwesend. Am zweiten Tag fand der Abschlussworkshop zum Comenius-Regio-Projekt im „Lernhaus im Campus“ statt. Es wurde Resümee zu zwei Jahren gemeinsamer Arbeit und Entwicklungen in den beiden Schulen gezogen. Diskussionsgrundlage boten die Etablierung der Lernlandschaften, die Lehrerrolle, die Rolle von Comenius Regio sowie die gemeinsame Kommunikation, das Erreichte und Zukunftsausblicke einer möglichen Weiterarbeit an gemeinsamen Themen.


Bürglen, 02.-03. Mai 2013 Pädagogenaustausch mit Hospitation:

Auf dem Programm stand diesmal erneut eine Reise nach Bürglen für einen Besuch der Sekundarschule mit Besichtigung der Lernlandschaften. So konnte ein angeregter Austausch zwischen Deutschem und Schweizer Lehrpersonal über die Arbeit in Lernlandschaften und die dadurch besonderen bzw. veränderten Anforderungen direkt an der Basis stattfinden. Zur Klärung standen wichtige Fragen bezüglich der Rolle der Lehrkräfte in solch offenen Lern- und Lehrformen. Die Lehrerinnen und Lehrer demonstrierten in einer ausführlichen Vorstellung ihres Schulkonzepts, worauf es ankommt und welche Rahmenbedingungen geschaffen sein müssen. Die BesucherInnen erhielten die Möglichkeit der freien Beobachtung während der Arbeitsphasen in den Lernlandschaften. Die Hospitationen erstreckten sich über die LL in Primar- sowie Sekundarschule, spzeziell im naturwissenschaftlichen Bereich. Die Kommunikationsmöglichkeiten über Lern- und Lehrkonzepte, mit Befragungen einzelner Lerhpersonen und SchülerInnen zu ihren jeweiligen Erfahrungen mit diesem pädagogischen Konzept, wurden rege in Anspruch genommen. Die Studienreise brachte allen Beteiligten viele nötige Informationen und Aufschluss über noch offene Fragen und zu klärende Probleme und Schwachstellen.


Quelle: www.atenekom.eu

Köln, 19.-23. Februar 2013 Besuch der Bildungsmesse didacta:

Im Februar 2013 fand in Köln der größte Bildungskongress Europas, die „didacta“, statt. Die Projektpartner Osterholz-Scharmbeck, vertreten durch die Leitung der Schulbehörde und den Projektkoordinator wie auch Bürglens Schulleiter und der Präsident des Schweizer Schulträgers kamen auf dieser Bildungsmesse zusammen, um gemeinsam die jeweiligen Schulen mit dem Lernlandschaften-Konzept vorzustellen. Der Kulturwandel an Schulen war Thema in einer  von der Initiative D21 organisierten Podiumsdiskussion in der der Schweizer Schulleiter einer der Hauptredner war. Ein Symposium mit dem Thema: „Durch kooperatives Lernen und Lernlandschaften zur modernen Schule“ zeigte, dass die Anstrengung bei der gesamten Schule liegt, um Veränderungsprozesse erfolgreich bewältigen zu können. Der Schulleiter der Sekundarschule in der Schweiz stellte das von seiner Schule entwickelte und erfolgreich umgesetzte Lernlandschaften-Modell anschaulich vor. Die neue Oberschule in Osterholz-Scharmbeck präsentierte sich in Vertretung der Leiterin des städtischen Schulamtes. Als gemeinsame Herausforderung für Veränderungsprozesse identifizierten beide Fachleute die Gewinnung des Kollegiums für die neue Schulform und berichteten auch von der gemeinsamen Projektarbeit und den vielen neuen Erkenntnissen und Fortschritten, die im Miteinander bereits erreicht werden konnten.


Bürglen, 13.-15.11.2012 Schulleitertreffen nach Schulleitungswechsel:

Nach dem Schulleitungswechsel im" Lernhaus im Campus" in Osterholz-Scharmbeck erfolgte die Vorstellung des neuen Schulleiters Dietmar Krause in der Partnerkommune Bürglen. Herr Krause konnte so die die Sekundarschule unter besonderer Berücksichtigung der schulischen Organisation des 5. und 6. Jahrgangs kennenlernen. Nach einer ganztägigen Fachtagung zum Thema "Kooperatives Lernen", an der der neue Schulleiter teilnehmen konnte, stand die Besprechung von Problemfeldern hinsichtlich der Umsetzung des pädagogischen Konzepts der Lernlandschaften im "Lernhaus im Campus" im Mittelpunkt und detaillierte Absprachen über den weiteren zeitlichen Ablauf des Projekts wurden getroffen und Aufgaben verteilt und festgelegt.


Osterholz-Scharmbeck, 08. Oktober 2012: Lenkungstreffen

Bürgermeister Martin Wagener hieß die Gäste der Schweizer Delegation am 08. Oktober 2012 im Rathaus Osterholz-Scharmbeck recht herzlich willkommen und sprach zu den bisherigen Entwicklungen im Rahmen des Projekts. Vertreter der deutschen Partnerschule, des Fachbereichs für Bildung und Erziehung, Kollegen der Lehrerschaft sowie Vertreter des EIFI begrüßten die Besucher ebenfalls und sahen einem gelungenen Austausch zwischen den Projektpartnern entgegen. Anschließend nutzten die Schweizer die Möglichkeit, der beteiligten Schule "Lernhaus im Campus" einen Besichtigungsbesuch abzustatten und sich einen Eindruck von Struktur und Ablauf des Lehr- und Lernbetriebes zu machen.

Osterholz-Scharmbeck, 09. Oktober 2012: Lenkungsgruppe und Hospitation

Die Mitglieder der Projekt-Lenkungsgruppe tagten im Rathaus Osterholz-Scharmbeck, um über bisherige Vorgänge im Rahmen von Umsetzung und Koordination des Projekts zu reflektieren. Beim Blick zurück wurden organisatorische sowie inhaltliche Entwicklungen resümiert und Veränderungen beleuchtet. Bei aufgetretenen Veränderungen innerhalb der Projektumsetzung wurde überlegt, wie diese in der zukünftigen Abwicklung eingearbeitet werden, um den Prozess voranzutreiben. Das Augenmerk wurde aber auch auf noch ausstehende Mobilitäten und die Finanzen sowohl auf schweizerischer als auch auf deutscher Seite gelegt, was notwendig sei für eine gute Planung des kommenden Projektjahres. Zeitgleich zum Lenkungstreffen erhielten die verbleibenden Gäste Raum, um nochmals die Lernlandschaften der Oberschule zu besuchen und während des laufenden Schulbetriebes zu hospitieren.

Osterholz-Scharmbeck, 09. Oktober 2012: Workshop "Gelingensbedingungen":

Um 10 Uhr startete im großen Sitzungssaal des Rathauses der erste Teil des von Stefan Niemann moderierten Projektworkshops. Nach einer kurzen Einführung und Ausloten der Workshop-Ziele spalteten sich die Teilnehmer in zwei Arbeitsgruppen, um in Teamarbeit Konzepte zu besprechen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede zusammenzufassen.

Lenkungstreffen und Workshop ausführlich

Workshoppräsentation


Osterholz-Scharmbeck, August 2012 Neuausrichtung des Projekts bei Treffen Schulleitung Schweiz und Projektkoordinator:

Im August 2012 kam der Schulleiter der Schweizer Schule nach Deutschland, um sich über die Fortschritte der Implementierung von Lernlandschaften in der neuen Oberschule zu informieren und eine dringliche Schulleitungs- und Koordinationsbesprechung abzuhalten. In diesem Rahmen konnten die durch den Schulleiterwechsel in Deutschland veränderten Bedingungen im Projekt bereits besprochen und neue Richtlinien für die erfolgreiche und effektive Fortführung des Projekts zwischen den Schulleitern und dem Projektkoordinator geklärt werden.


Bürglen, 04.-06.07.2012 Lenkungsgruppentreffen und Vorstellung neues Jahrgangsteam:

Im Mittelpunkt der Reise in die Schweiz standen diesmal die Evaluation des bisherigen Projekts sowie die Erstellung eines neuen inhaltlichen Rahmens bis zum Projektende 2013. Wichtiger Diskussionspunkt war die Besprechung des bevorstehenden Schulleiterwechsels in der dteutschen Partnerschule. Zur Vorbereitung des neuen deutschen Jahrgangsteams wurde das Kennenlernen einer Schule mit einem funktionierenden Lernlandschaftenkonzept erörtert. In Jobshadowings des neuen deutschen Jahrgangsteams bei unterschiedlichen KollegInnen aus Bürglen, individuelle Coachings der deutschen KolleInnen durch Schweizer KollegInnen, dezidierte Fachberatung hinsichtlich der inhaltlichen Auskleidung von Lernlandschaftsinhalten in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch bildeten die zentralen Gespräcspunkte. Über eine umfassende Fachberatung für Kooperatives und Individualisiertes Lernen als sinnvolle Ergänzung wurde sich verständigt.


Bürglen, 26.-27.04.2012 Job-Shadowing "Schulverwaltung":

Die Verwaltungskräfte der beiden Partnerschulen konnten sich in regen Gesprächen über Aufgaben im Sekretariatsbereich der Schulen, zu Unterschieden und Gemeinsamkeiten durch unterschiedliche Schulformen und über die Einführung möglicher Verwaltungsprogramme zur Organisation der Verwaltungsabläufe austauschen. Ein wichtiger Punkt war das Ausloten von Vorteilen und Nachteilen und Möglichkeiten der Übernahme einer ähnlichen Schulverwaltungsstruktur in der dtsch. Schule aufgrund von Vereinfachungen. Es konnten viele Informationen über den allgemeinen Schulalltag im Sektretariat besprochen werden, die in einer gemeinsamen Besichtigung der Lernlandschaften endeten.


Bürglen, 17.-19. November 2011 Besuch Workshop / Fachtagung "Schulen lernen von Schulen":

Fachtagung "Schulen lernen von Schulen" mit den Themen

1.) Welche Rahmenbedingungen brauchen Schulen aus der Behördensicht, damit laufende Entwicklungen möglich werden. Klare Rahmen geben Orientierung;

2.) Kooperatives Lernen
Umgang mit Heterogenität – Heterogenität als Hilfsmittel;

3.) Lernen sichtbar machen, Metakognition, Planungstools, Lernjournale;

4.) Der Raum als dritter Pädagoge Einrichtung und Raumstruktur von Lernlandschaften;

5.) Lernplattform Individualisierung mit InfoMentor;

6.) Arbeitszeit – Arbeitsbelastung – Arbeitszeitvereinbarung, – Zeitstrukturen;

7.) Arbeiten mit Portfolio – Portfolioarbeit Standortgespräche - Berufsvorbereitung;

8.) Aufträge in Lernlandschaften: Konkrete Beispiele;

9.) Zeitstruktur (Auflösung des 45‘-Takts) Formen der Rhythmisierung, Wechselspiel Input – selbstständige Lernphasen, Grouping – Atelier;

10.) Lerncoaching – Lernbegleitung: Wie werden Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernen begleitet, konkrete Beispiele;

11.) Schulische Heilpädagogik im Kontext zu Lernlandschaften - Welches sind gängige Modelle?

Im Anschluss an die Tagung wurden die Tagungsinhalte mit den am Projekt beteiligten KollegInnen auf ihre Verwertbarkeit überprüft sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Umsetzung in beiden Projektstandorten beleuchtet. Außerdem fand ein Arbeitstreffen zum Thema Informationsmanagementsysteme statt: Am Beispiel des Programms InfoMentor wurden die Notwendigkeit einer Unterstützung durch IT-Systeme herausgearbeitet. Auch die Unterschiede, insbesondere aufgrund der unterschiedlichen finanziellen und operativen Bedingungen wurden erörtert und lösungsorientiert diskutiert.


Bürglen, 07.-08. Oktober 2011 Projekteröffnungstreffen und Lenkungsgruppentreffen in Bürglen/Schweiz:

In der Pratnerkommune in der Schweiz fand das gemeinsame Projekteröffnungstreffen der Partner und ein Lenkungsgruppentreffen in Bürglen/Schweiz statt. Die Diskussion fokussierte sich vorrangig auf die inhaltlichen, rechtlichen und operativen Bedingungen der Schulen beider Projektstandorte: kompetenzorientiertes Lernen - Möglichkeiten und Grenzen; Unterstützung des Lernlandschaften-Lernens durch IT-Systeme; Möglichkeiten der Kooperation mit außerschulischen Partnern; Schärfung der Projektziele; Diskussion von Aspekten der Personalentwicklung im Hinblick auf die Notwendigkeit von Lernlandschaftssystemen; Vorbereitung der geplanten Tagung "Informationsmanagementsysteme in der Schulpraxis" im November 2011.


Osterholz-Scharmbeck, August 2011:

In Vorbereitung und zu Beginn des Comenius Regio-Projekts "Selbstständiges Lernen in Lernlandschaften" errichteten die beteiligten Projektpartner ein Projektteam ein und benannten die jeweiligen Verantwortlichen.